SANTENAY

Julla von Landsberg - Gesang / Organetto
Elodie Wiemer - Blockflöte
Szilárd Chereji - Viella
Orí Harmelin - Laute

Vita


Ensemble

Vier Musiker aus vier Nationen: Julla von Landsberg (Deutschland), Elodie Wiemer (Frankreich), Szilárd Chereji (Rumänien) und Orí Harmelin (Israel) vereint das gemeinsame Interesse an der Musik des Mittelalters. SANTENAY begann sich 2004 an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen zu bilden. Erste Studien galten burgundischem Repertoire. Davon inspiriert ist auch der Name des Ensembles: Santenay, eine pittoreske kleine Stadt im ehemaligen Herzogtum Burgund. Die Musiker spielen auf Instrumenten, die mittelalterlicher Ikonographie entsprechen: Organetto, Blockflöten, Lauten und Viellen. Bei der Gründung von SANTENAY spielte Guillaume Dufay eine zentrale Rolle – eines der ersten Stücke, welches das Ensemble zusammen musizierte war L’alta belleza tua, virtute, valore.

Von 2006 bis 2009 vertiefte SANTENAY das Studium bei Mittelalterpionier Prof. Kees Boeke. Währenddessen entstand auch die erste CD „Santenay live“, ein Querschnitt durch die Musik des Mittelalters. 2017 erschien in Kooperation mit Thor-Harald Johnsen das erste Konzeptalbum „Think subtilior“ mit Musik des „Cercle des Fumeux“. Konzerttätigkeit führt SANTENAY regelmäßig zu namhaften Festivals in ganz Europa.

Musizierpraxis
SANTENAY setzt die Werke des 14. und 15. Jahrhunderts auf dem damals üblichen Instrumentarium um – beispielsweise der Blockflöte, der Viella, der Laute und dem Organetto. Da aus den alten Handschriften keine Besetzungsvorschläge hervorgehen, beleben die Musikerinnen und Musiker die zwei-, drei- und vierstimmigen Werke neu: Der jeweiligen Stimme ordnen sie das bestgeeignete Instrument zu. Die Basis jedes Stückes ist der Tenor (von lateinisch tenere: halten) mit einer kontinuierlichen Melodie. SANTENAY besetzt diese Stimme gerne mit dem Streichinstrument Viella und seinen sanglichen, langanhaltenden Tönen. In perfektem Kontrapunkt zum Tenor setzt SANTENAY den Cantus (von lateinisch cantare: singen): Wenn ein Text vorhanden ist, kommt hier der Gesang zum Einsatz. Ein zusätzliches Instrument wie Flöte oder Organetto unterstützt dabei oft und übernimmt die Instrumentalzwischenspiele. Für den Contratenor als kontrastierende Stimme zum Tenor verwendet SANTENAY gerne die Laute. Ihr zarter und lyrischer Ton bereichert die Werke mit rhythmischen und harmonischen Elementen, die wie improvisiert wirken.

Aktivitäten

Festivals:
  • Styriarte Graz (Österreich)
  • Via Mediaeval (Deutschland)
  • NTNU Vitenskapsmuseet (Norwegen)
  • Trondheim (Norwegen)
  • Ravenna Festival (Italien)
  • Musica Sacra Maastricht (Niederlande)
  • Radovljica Early Music Festival (Slowenien)
  • Ljubljana (Slowenien)
  • u.a.

Alben

NEW FLOWERS

Die zeitlose Musik des Renaissance-Komponisten Guillaume Dufay erblüht in neuem Klang für das moderne Publikum des 21.Jahrhunderts – erstmalig in weltweit höchster Auflösung.

SANTENAY
Julla von Landsberg - Gesang / Organetto
Elodie Wiemer - Blockflöte
Szilárd Chereji - Viella
Orí Harmelin - Laute

CD 1710 (CD-Album)
HRB 1710 (Download-Album 88,2 kHz / 24 Bit)
HRC 1710 (Download-Album 176,4 kHz / 24 Bit)
HRD 1710 (Download-Album 352,8 kHz / 24 Bit)

Alte Musik für die heutige Zeit: Das Album „NEW FLOWERS“ transportiert die Werke des Renaissance-Komponisten Guillaume Dufay (um 1400 -1474) in das Hier und Jetzt der modernen Welt des 21. Jahrhunderts. Gerade heute ist diese Musik interessanter und aktueller denn je: Die Schönheit und kontemplative Ausstrahlung der Kompositionen gibt dem Hörer Freude, Ruhe und innere Harmonie.

Eine Koproduktion mit

>>> Zur Album-Vorstellung

Medien

Video zum „NEW FLOWERS“–Album:

Links

Website SANTENAY:
www.santenay.de




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